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Museumscafé am Kulturenfest «Suhr festet»

Durch ein Organisationskomitee wird rund ums Museum ein Kulturenfest organisiert. Anstelle des Museumsfests machen wir am 24. Juni bei «Suhr festet» mit. Unsere feinen, selbstgemachten Kuchen und Torten werden sicher auch da begehrt sein. Zusätzlich wird der Museumsverein drei Getränkestände des Fests organisieren. Wir freuen uns natürlich über weitere freiwillige Helfer (bitte bei Ursula Ort unter 062 842 68 70 melden) und viele Festteilnehmer.

Grill-Plausch

Rund 30 Mitglieder des Museumsvereins nahmen am 10. Mai 2017 am traditionellen Grill-Plausch im Museum teil. Wegen den Umgebungsarbeiten beim Schulhaus Vinci wurde diesmal auf der Nordseite grilliert. Das herrliche Wetter und die feinen Grilladen waren optimale Zutaten für einen gelungenen Anlass. Die Teilnehmer genossen neben Würsten, Crevetten, Fisch, Poulet-, Schweins-, Kalbs-, Rinds- und Lammfleisch auch flambierte Ananas vom Grill. Vom Fachmann gabs Grill-Tipps sowie Marinaden-Infos und in angeregten Gesprächen mit dem Tischnachbarn erfuhr man allerlei Interessantes.

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Nur noch 3 Sonntage: Sonderausstellung Kalligraphie

Die letzten Gelegenheiten die Sonderausstellung jeweils von 14-17 Uhr zu besichtigen sind folgende Sonntage: 7. und 21. Mai sowie 4. Juni  2017.

Vereinsbesuch im Bergwerk Herznach

Der diesjährige Besuch in einem anderen Museum fand am 7. April 2016 im Bergwerk Herznach statt. Die Vereinsmitglieder besichtigten das Bergwerkmuseum mit dem Bergwerksilo. Sie fuhren mit der Stollenbahn rund 100 Meter in den Stollen und liessen sich unter fachkundiger Führung erklären, wie von 1937 bis 1967 das Erzbergwerk betrieben wurde. 1941 wurden z.B. mit 139 Angestellten rund 212000 Tonnen Erz gefördert, eine gewaltige Menge mitten in den Kriegsjahren. Nach der Besichtigung liessen die Vereinsmitglieder den spannenden Abend mit einem feinen Apero gemütlich ausklingen.

14. GV Museumsverein

Die Generalversammlung vom 8. März 2017 besuchten genau 60 Vereinsmitglieder. Dies war denn auch ein neuer Teilnehmerrekord und das Museumscafé war bis auf den letzten Platz besetzt. Präsident Beat Rüetschi wickelte den offiziellen Teil in ebenfalls rekordverdächtigen 29 Minuten ab. Alle Traktanden wurden im Sinne des Vorstands genehmigt. Mit kräftigem Applaus wurden Heidi und André Rössler sowie Käthi Roth verabschiedet und ihre Arbeit fürs Museum herzlich verdankt. Neu wählte die Versammlung Daniel Gerber in die Fachgruppe.

Im geselligen Teil der GV wurde viel diskutiert und natürlich die vorzügliche, traditionelle Gulaschsuppe und zum Dessert die ebenfalls traditionelle, feine Cremeschnitte genossen.

 

Sonderausstellung Kalligraphie im Museum Suhr

Die im vergangenen Jahr eröffnete Sonderausstellung «Kalligraphie» stösst auf grosses Interesse und hat bisher viele Besucher erfreut. Sie wird auch im neuen Jahr weitergeführt bis Anfang Juni 2017.

Die Ausstellung gibt Einblicke in die Kalligraphie sowie in die Geschichte der Schrift. Sie will Freude wecken am Schreiben und an Geschriebenem, sie will Botschaften übermitteln, zum  Nachdenken anregen und auffordern, ein wichtiges Kulturgut wieder vermehrt zu pflegen. Peter Haller, Sigrid Raufeisen und Bettina Heizmann stellen über 100 Werke aus von der klassischen bis zur experimentellen Art. Im Weiteren geben 25 Tafeln einen Einblick in die Schriftgeschichte.

Das Museum Suhr ist jeweils von 14-17 Uhr wie folgt geöffnet: 19. Februar, 5. und 19. März, 2. April, 7. und 21. Mai sowie 4. Juni 2017 Finissage.

Was heisst Kalligraphie?
Kalligraphie wird vom griechischen kalligraphía abgeleitet zu kalós = schön und gráphein = schreiben, also schönschreiben.

Was ist Schrift?
Schrift ist eine der größten Erfindungen der Geschichte, vielleicht die größte, weil sie Geschichte erst möglich macht. Die ersten ägyptischen Hieroglyphen-Inschriften stammen aus den Jahren um 3100 v. Chr. Der Stein von Rosetta ist wohl die berühmteste Inschrift der Welt. Seine Entdeckung im Jahre 1799 ermöglichte die Entzifferung der Hieroglyphen. Das erste Alphabet entstand um 1500 v. Chr. in Phönizien. Die Abendländischen Schriften entwickelten sich aus der Römischen Kapitalis. (Andrew Robinson, Geschichte der Schrift)

Was ist Schreiben?
Ein altes Sprichwort sagt, Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Was ist schreiben? Schreiben ist Chiffrieren der Sprache und der Geschichte. Im alten Ägypten hatte das Schreiben bereits einen hohen Stellenwert, die Verwaltung war hoch zentralisiert und erforderte eine grosse Anzahl amtlicher Schreiber. Die Ausbildung zu schreiberischer Fähigkeit wurde so zum Schlüssel eines erfolgreichen und gesicherten Lebens. Ein hoher ägyptischer Beamter riet seinem Sohn in einem Brief folgendes: Liebe Buchstaben wie deine Mutter, denn durch ihre Kenntnis kannst du dich vor harter Arbeit schützen und ein Beamter hohen Rufs werden. (Donald Jackson, Die Geschichte vom Schreiben)

Mit dem Aufkommen der Druckkunst im 15. Jh. verlor der Kalligraph seine Bedeutung und stürzte buchstäblich zwischen Stuhl und Bank. Er verlor damit auch seine Beziehung zur Herstellung schöner und wertvoller Dinge. Das Erscheinen des gedruckten Buches und die sozialen Veränderungen des folgenden Jahrhunderts drängten ihn ins Niemandsland ab. Die Kunst des Schönschreibens ging fast gänzlich vergessen. Die damaligen Techniken des Schreibens waren den Kalligraphen so selbstverständlich, dass niemand auf die Idee kam, diese aufzuschreiben. Erst Ende des 19. Jh. als Gegenreaktion auf die Industrialisierung, begann in England Edward Johnston die alte Technik wieder aufzubereiten.

Kalligraphie heute
In der Schweiz hat die Kalligraphie mit der Gründung der Schweizerischen Kalligraphischen Gesellschaft (1990) wieder Bedeutung bekommen. In den letzten Jahren ist eine neue Strömung Richtung experimenteller Kalligraphie zu beobachten. War früher die klassische Kalligraphie eine Männerdomäne, lichten sich heute die Reihen der grauen Häupter und junge Frauen übernehmen das Zepter. Sie pflegen mit Vorliebe eher den modernen Stil und überlassen das klassische Schreiben den älteren Semestern. Nach dem neuen Stil muss man das Geschriebene nicht mehr unbedingt lesen können. - Eine Veränderung vom Kunsthandwerk oder der Schriftkunst zur Kunst…?

Audiopfad Stadtbach

Sicherlich haben Sie die neuen Eichenpfosten entlang des Stadtbachs schon bemerkt. 17 Pfosten liegen auf Suhrer Boden. Der Stadtbach, als frühere Lebensader der Stadt Aarau, ist auch ein wesentlicher Teil der Geschichte von Suhr. Der Museumsverein hat das Projekt «AudioPfad Stadtbach» mit einem namhaften Betrag von Fr. 5000.- aus dem Leistungsvertrag mit der Gemeinde unterstützt. Unser Vereinsmitglied Ueli Häusermann hat an diesem wertvol-len Projekt wesentlich mitgearbeitet und zum Erfolg beigetragen. Der AudioPfad Stadtbach ist ein Wanderlehrpfad. Die vielfältigen Informationen können per QR-Code über ein Smartphone abgehört oder als Audio- oder PDF-Datei abgerufen werden.

Sonderausstellung Kalligraphie eröffnet

Am Sonntag, 4. September konnte der Museumsverein Suhr die neue Sonderausstellung «Kalligraphie – mehr als schreiben» mit einer Vernissage eröffnen.

Die vielen Besucher und die drei Künstlerinnen und Künstler Bettina Heizmann, Sigrid Raufeisen-Haller und Peter Haller wurden von Fachkommissionsmitglied Judith Baumann herzlich begrüsst. In ihrer Eröffnungsrede stellte Judith Baumann gleich die Fragen, die sich wohl sofort stellen: «Was ist Kalligraphie und wie passt sie in unsere Zeit der Computer, der abgekürzten Botschaften, der Schnelllebigkeit? Und warum gerade Kalligraphie im Museum? Oder gehört sie nur noch dorthin? Warum noch Schreiben und dann noch von Hand? Und dazu noch aufwändig mit Feder, Pinsel, grossem Vorstellungsvermögen und Fantasie, viel Herzblut und Geduld?»

Die Ausstellung soll Einblick geben in die Geschichte der Schrift und die Schönheit geschriebener Texte. Viele Jahrhunderte lang war der Beruf eines Schreibers ein sehr geachteter und sicherte ein gutes Leben. Jedoch mit dem Aufkommen der Buchdruckkunst verlor die Kunst des Schreibens an Bedeutung und der Kalligraph fiel zwischen Stuhl und Bank und verlor seinen Status. Die Kunst des Schönschreibens ging fast gänzlich vergessen.

Kalligraphie – die Kunst des Schönschreibens ist heute so vielseitig und lässt so viel Spielraum, denn sie ist viel mehr als nur Schreiben. Überzeugen Sie sich selbst, kommen Sie vorbei.

Sonderausstellung Kalligraphie

Wir laden Sie herzlich ein, am Sonntag, 4. September um 14.00 Uhr an der Vernissage zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung «Kalligraphie – mehr als schreiben» im Museum Suhr teilzunehmen.

Die neue Sonderausstellung gibt Einblicke in die Geschichte der Schrift sowie in die Kalligraphie. Bettina Heizmann, Sigrid Raufeisen und Peter Haller stellen Werke von der klassischen bis zur experimentellen Art aus.
Kommen Sie vorbei, wir freuen uns. Die neue Sonderausstellung kann in diesem Jahr an folgenden Sonntagen besichtigt werden: 4. und 18. September, 16. Oktober, 6. und 20. November, 4. Dezember.

Kalligraphie

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